The Commission presents the strategic goals for European maritime transport policy up to 2018
EU: Neue Strategien für den Seeverkehr
The European Commission presented today a comprehensive ten year strategy plan to promote safe, secure, clean and efficient shipping. The long-term competitiveness of European shipping and related maritime industries in world markets, and the adaptation of the entire seaborne transport system to the challenges of the 21 century are at the heart of this strategy plan.
The financial crisis and its impact on the maritime transport sector demands decisive action” said Commission Vice-President Antonio Tajani responsible for transport “We need to look ahead and provide answers to the many challenges we face today, from keeping EU seamanship capacities, combating piracy and reducing the environmental impact of shipping”, he added.
The proposed strategic options are built on a all-inclusive approach, which are at the basis of the new European Integrated Maritime Policy, and reflect the core principles of sustainable development, economic growth and open markets in fair competition and high environmental and social standards.
In this respect, Commissioner Joe Borg, responsible for Maritime Affairs and Fisheries, declared: “I welcome this maritime transport strategy as a cornerstone of the Action Plan of the Integrated Maritime Policy which aims at strengthening competitiveness, sustainable growth and employment in the European maritime industries as a whole”./p>
Over recent years, ever more globalised trade connections and the developments in terms of world trade, energy markets, climate change concerns or security threats have stressed the importance of seaborne transport for the prosperity of Europe and its citizens. With over 80% of world trade being carried by sea, maritime transport remains the backbone of international trade. For the EU, the world’s most important exporter and the second biggest importer, shipping and related services are essential in helping European companies to compete globally.
The European shipping industry is also one of Europe’s largest export industries. It provides transport services between Europe and the rest of the world and between third countries in all regions of the globe. In Europe, short-sea shipping is an essential part of the transport chain, carrying 40% of intra-European freight in ton-kilometres. With more than 400 million passengers passing through European ports each year, maritime transport has also a direct impact on the quality of life of European citizens (both as tourists and as inhabitants of islands and peripheral regions)./p>
Looking forward
Over the next ten years a substantial increase of both international and intra-EU seaborne trade is expected. This implies a considerable growth in shipping operations in all the maritime façades of the Union and significant challenges to the sustainable development of the overall transport chain.
- A strategic vision looking at the development of shipping, ports and related sectors for the short, medium and long terms is essential for streamlining the EU maritime transport policy so that it can best benefit from future opportunities and face the future challenges.
The full text of the Policy Strategy will be made available as soon as possible via:
http://ec.europa.eu/transport/maritime/policy/index_en.htm
http://ec.europa.eu/transport/maritime/studies/index_en.htm
http://ec.europa.eu/maritimeaffairs/index_en.html
Der Welthandel wird zu 80 Prozent auf dem Seeweg abgewickelt. Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission heute eine Strategie zur sicheren, sauberen und effizienten Nutzung des Seeverkehrs vorgelegt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu fördern und auf die Herausforderungen der nächsten zehn Jahre zu reagieren. „Wir müssen den Blick nach vorne richten und Antworten bieten auf die zahlreichen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen – von der Wahrung des seemännischen Know-hows über die Bekämpfung der Seeräuberei bis zur Verringerung der Umweltauswirkungen der Schifffahrt”, sagte EU–Kommissionsvizepräsident Tajani, zuständig für Verkehrspolitik. Darüber hinaus wurde ein Aktionsplan zur Errichtung eines Europäischen Seeverkehrsraums ohne Grenzen verabschiedet. Ein Seeverkehrsraum soll den Gütertransport stärker auf die Wasserwege verlagern, die Frachtkosten senken sowie Arbeitsplätze im maritimen Bereich fördern.
Gleichzeitig soll der Verwaltungsaufwand effizienter gestaltet werden. So könnten u.a. bei der Zollabfertigung und Gesundheitskontrolle in Häfen die Kontrollmaßnahmen vereinfacht und koordiniert werden. “Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden die Attraktivität des Seeverkehrs erhöhen und zur Erschließung neuer Absatzmärkte beitragen; dies wird zu einer ausgewogeneren Nutzung der Verkehrsträger führen”, so der EU-Kommissionsvizepräsident weiter.
Im Mittelpunkt stehen auch legislative Maßnahmen zur Vereinfachung der Zollverfahren und anderer Anmeldeformalitäten. Der Mitteilung liegt ein Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates bei, durch die die Meldeformalitäten der Schiffe beim Ein- und Auslaufen in europäische Häfen gestrafft werden sollen. Maßnahmen zur Vereinfachung der Zollförmlichkeiten sollen Anfang 2009 verabschiedet werden und „Leitlinien“ im Hinblick auf die Beschleunigung der Veterinär- und Pflanzenschutzkontrollen werden noch 2009 veröffentlicht. Die Verwaltungsdienste in den Häfen könnten weiterhin punktuell unangemeldete Kontrollen durchführen.
Globalisierte Handelsverbindungen, Entwicklungen auf den Energiemärkten, Klimawandel sowie die Sicherheitsfragen haben die zentrale Bedeutung der Seewege für Europas Wohlstand deutlich gemacht. In diesem Zusammenhang steht auch der Kampf gegen die zunehmende Piraterie. Dazu hat die EU-Kommission ein Seminar mit Vertretern aus Politik, Seeverkehrswesen und Militär veranstaltet. Gemeinsam sollen die Möglichkeiten der Prävention, der Abschreckung sowie des Schutzes vor dieser Bedrohung ausgearbeitet werden. „Piratenaktivitäten und bewaffnete Überfälle sind eine ernsthafte Bedrohung für das Leben der Seeleute, die Sicherheit, das Seeverkehrsgewerbe und die Sicherheit der Küstenstaaten. Ich fordere alle betroffenen Akteure dazu auf, sich engagiert für die Bekämpfung dieses Phänomens einzusetzen und dauerhafte Lösungen für dieses gravierende Problem zu finden, das die gesamte internationale Gemeinschaft betrifft“, sagte Tajani. Insbesondere die steigenden Übergriffe auf Handels- und Sportschiffe sowie auf humanitäre Konvois und Fischfangflotten vor Somalia stehen im Mittelpunkt des Treffens. In diesem Zusammenhang hatte der Europäische Rat im November letzten Jahres die Militäroperation “Atalanta” beschlossen.
Die Informationen im Einzelnen dazu finden Sie hier, hier und hier sowie hier .
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission hier und hier.











